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Das Übertragungsverfahren K56flex/V.90
Die 56k-Modemtechnologie beruht auf der Tatsache, daß heute in den Telefonnetzen fast ausschließlich digitale Technik angewandt wird. Hierbei nutzt man die digitale Technik zur Datenübertragung. Bei der Übertragung mit 56k werden die Daten erst in der letzten Ortsvermittlungsstelle wieder in analoge Signale gewandelt.
Die 56kbit/s kommen wie folgt zustande:
Im digitalen Netz stehen 8 bit bei einer Frequenz von 8000 Hz zur Verfügung (8 bit x 8000 1/s = 64.000 bit/s). Bei dem Verfahren zur Übertragung mit 56kbit/s nutzt man maximal 7 bit, das 8te-bit wird zur Fehlerkorrektur benötigt. Die 56kbit/s werden in Downstream-Richtung erreicht (Daten vom Provider zum User). Der Upload erfolgt weiterhin nach V.34 mit maximal 31.200 bit/s.
Für die Qualität der Verbindung ist unter anderem die "Haus-Verkabelung" ein wichtiger Faktor. Bitte nur die mitgelieferten Kabel und Adapter verwenden, und das Modem nur an eine zugelassene Telefondose (TAE-6 NFN) anschliessen. Die Praxis hat gezeigt, daß die Qualität der Telefonleitung ein entscheidender Faktor ist.

Es gibt Fälle , in denen in Ermangelung freier Leitungen , Teilnehmer über PCM-Bausteine des Netzbetreibers zusammengeschaltet wurden. Diese Technik funktioniert bei Sprachverbindungen noch ohne spürbaren Qualitätsverlust, bei Datenverbindungen kann sich diese Bandbreitenbegrenzung jedoch stark negativ auswirken. Sollten trotzdem an Ihrem Anschluß Probleme auftreten, bitten das Modem an einem anderen Anschluß testen. Um die max. mögliche Übertragungsrate an Ihrem Anschluß herauszufinden, empfehlen wir, die max. eingestellte Verbindungsgeschwindigkeit schrittweise zu reduzieren; dieses bis zu der Stufe, an welcher das Modem eine stabile Verbindung zur Gegenstelle aufbaut.
Wie kann GM56flex (internes Modem) unter Windows NT betrieben werden?
  1. Jumper auf der Karte in NON-PNP Modus einstellen.
  2. Einstellung COM1 und COM2 vermeiden, da diese schon auf dem Motherboard vorhanden sind. Einstellung COM3 oder COM4 verwenden. Bevor ein IRQ oder eine Adresse eingestellt wird, prüfen ob diese nicht bereits von einem anderen Gerät verwendet werden. Dazu Windows NT Diagnoseprogramm ausführen.
  3. Nach der Installation des Treibers, Diagnoseprogramm noch einmal ausführen, und Einstellungen von IRQ und I/O-Adresse prüfen.
Modem baut nur Verbindungen mit 33.6K oder weniger auf!
Ihre Internetprovider muß K56flex oder V.90 Standard unterstützen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Provider, welcher Standard unterstützt wird. Beide Seiten müssen den gleichen Standard verwenden, d.h. K56flex/K56flex oder V.90/V.90. Manche Provider verwenden für 56K-Verbindungen auch seperate Telefonnummern.
Wie kann die Firmwareversion von GM56flex bzw. GM56flex-E ermittelt werden?
  1. Arbeitsplatz/Systemsteuerung klicken
  2. Symbol Modem klicken und dann Schaltfläche Diagnose.
  3. Der Befehl ATI6 zeigt den verwendeten Chip und die Firmwareversion.
  4. Wird RCV56DPF L8570A Rev 45.0/45.0 oder RCV56DPF-PLL L8571A anzeigt, wird kein Upgrade benötigt. Diese Modems unterstützen bereits den V.90 Standard.
Wie kann geprüpft werden, ob das Modem V.90 unterstützt?

GM56flex modem
In einem Terminalprogramm folgenden Befehl eingeben: AT+MS=?

Das Modem antwortet dann wie folgt:

(0,1,2,3,9,10,11,12,64,69)

Die Zahl 12 zeigt an, daß der V.90 Standard unterstütz wird.

GM56PCI-L modem
In einem Terminalprogramm Befehl ATI3 eingeben. Zeigt die Antwort des Modems Firmwareversion 5 oder höher, wird der V.90 Standard bereits unterstützt.

Kann nach dem Update von K56flex auf V.90, noch eine 56k Verbindung zu einem K56flex Modem hergestellt werden?
Nein. Mit dem geladenen V.90 Code ist die Geschwindigkeit auf 33.6 limitiert. Der K56flex Code ist nicht mehr speicherresident.

Hinweis: Dies gilt nicht für Modems die den K56flex und V.90 Standard unterstützen, da diese über genügend Speicher verfügen, um beide Codes zu laden. Dies gilt nur für Modems die von K56flex auf V.90 upgedatet wurden.

Modem wählt nicht unter Windows 9x
Zur Prüfung des Modems und der Installation bitte folgende Schritte ausführen:
  1. Windows Standard Modemtreiber installieren und anschliessend über Hyperterminal Verbindung zu einer bekannten Mailbox aufnehmen. Sollte dies Fehlschlagen, liegt der Fehler am System oder Modem.
  2. War Schritt 1 erfolgreich, dann den auf Diskette gelieferten Treiber installieren und Verbindungsaufnahme prüfen.
  3. War Schritt 1 nicht ergfolgreich, dann bitte den verwendeten COM-Port prüfen.
    Sind der Anschluß an der Rückseite des Computers und der im Modemsetup gewählte Anschluß identisch?
    Anwortet das Modem auf die ATI-Befehle der Modem Diagnose in der Systemsteuerung?
  4. Bei Betrieb an einer Nebenstellenanlage prüfen:
    Ist die Amtsholung richtig eingestellt?
    Im Allgemeinen 0 oder 9.
    Wartet das Modem auf den Wählton?
    Bei Tonwahlverfahren, die Anwahl mit ATDT0W<Nummer> durchführen. Durch den String W wird das Modem veranlaßt, auf den Wählton zu warten und anschliessend die gewünschte Nummer anzuwählen.
    Bei Impulswahlverfahren, die Anwahl mit ATDP0W<Nummer> durchführen. Durch den String W wird das Modem veranlaßt, auf den Wählton zu warten und anschliessend die gewünschte Nummer anzuwählen.
Welche Initialisierungsstrings aktivieren/deaktiviren V.90?

GM56flex Modem mit V.90 Firmware Upgrade

V.90 alleine aktiv +MS=12,1,34667,56000
V.90 deaktiviert, nur V.34 (28.8/33.6) +MS=11,1

GM56flex V2 Modem (Unterstützt 56flex und V.90)

V.90 bevorzugt (K56flex verfügbar) +MS=12,1
V.90 alleine, K56flex und V.34 deaktiviert +MS=12,1,34667,56000
K56flex bevorzugt (V.90 verfügbar) +MS=56,1
K56flex alleine, V.90 und V.34 deaktiviert +MS=56,1,34000,56000
V.90 und K56flex deaktiviert, nur V.34 (28.8/33.6) +MS=11,1

GM56PCI-L Modem

V.90 aktiviert -V90=1
V.90 deaktiviert -V90=0
K56flex aktiviert S38=1
K56flex deaktiviert S38=0

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